THW und DRK übten gemeinsam
(rk)LÖRRACH Am vergangenen Donnerstag gab es orkanartige Sturmböen, die über den Adelhauser Wald fegten. So das Übungsszenario, welches das Technische Hilfswerk und das DRK Weil am Rhein auf den Plan riefen.
Annahme war, dass auf Grund des Unwetters zwei Forstarbeiter, welche Baumarbeiten durchführten und 2 Jugendliche, die sich an der Grillstelle
befanden, vermisst wurden. Sofort machten sich das THW Lörrach unter der Einsatzleitung von Thomas Hammer und der DRK Ortsverein Weil am Rhein unter der Leitung von Christian Arendt auf den Weg, um die entsprechenden Massnahmen einzuleiten. Nach der gemeinsam durchgeführten Suchaktion wurde ein Waldarbeiter bewusstlost in einer Baumkrone gesichtet. Unweit war sein Kollege, dessen Beine unter einem umgestürzten Bau eingeklemmt waren. Sofort machte sich der THW Trupp mit seiner Höhenrettung an die Arbeit, die Person aus der Baumkrone zu retten. Parallel dazu übernahm die 1. Bergungsgruppe des THW die Rettungsarbeit für die unter dem Baum eingeklemmte Person. Beigeordnet waren jeweils Sanitätshelfer des DRK Weil am Rhein, die noch an Ort und Stelle die Erstversorgung der Verletzten übernahmen. Eine weitere Gruppe des DRK war mit der Einrichtung eines Behandlungsplatzes beschäftigt. Da der Einsatz bis in den späteren Abend dauerte, wurde die Gruppe Technik und Sicherheit des DRK hinzugezogen, um den Behandlungsplatz entsprechend auszuleuchten. Während der Rettungsmassnahmen wurden durch einen gemeinsam Suchtrupp des THW und DRK auch die zwei Jugendlichen aufgefunden. Durch den Sturz des einen Jugendlichen zog sich dieser schwere innere Verletzungen zu, was durch einen Ast hervorgerufen wurde, der sich durch den Bauchraum des Jungen bohrte. Der zweite Jugendliche erlitt Brand- und eine Augenverletzung. Hier galt es umsichtig und fachsicher mit der Verletzung in der Erstversorgung umzugehen, bis die Jugendlichen an Notarzt und Rettungsdienst übergeben wurden. Erschwert wurde die, dass die Verletzten durch unwegsames Gelände transportiert werden mussten. Leute, die sich im Wald aufhielten meldeten den Einsatzkräften, dass im Wald eine Person gesehen worden wäre, die einen desorientierten Eindruck gemacht hätte. Eine sofortige Suchaktion durch THW und DRK führten dann auch zum Erfolg. Die Person wurde ohne größere Verletzungen aufgefunden. Aufgrund der Schockeinwirkung wurde auch sie entsprechend ärztlich versorgt. Sehr zufrieden über den Übungsablauf äußerten sich die Führungskräfte von THW und DRK und betonten die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen untereinander.




